DIPL. TIERÄRZTIN DR. MARIA SCHELLER
Veterinärchiropraktik Schulmedizin Labor Röntgen Chirurgie Homöopathie Bachblüten Goldimplantate
weißer HaseLINZERSTRASSE 131    1140 WIEN
TEL./FAX 01 789 56 89    NOTRUFTELEFON (MOBIL): 0676 677 47 27
e-mail: tierarzt@scheller.at     homepage: www.scheller.at
Willkommen Unser Team Unsere Praxis Leistungen Erste Hilfe Tipps Links
Willkommen Unser Team Unsere Praxis Leistungen Erste Hilfe Tipps Links
 
ERSTE HILFE TIPPS
 
Schock 
Ein Schock kann eine lebensbedrohliche Situation sein.
Bedenken Sie bitte, daß das Tier auch aggressiv reagieren kann, besonders wenn es Schmerzen hat. Den Schockzustand erkennen Sie daran, daß sich das Tier in Seitenlage befindet, nicht mehr aufstehen kann oder sogar ohnmächtig ist.
So reagieren Sie richtig:
  • Überprüfung der Atmung.
  • Achten Sie darauf, daß die Atemwege frei sind (Maul öffnen und eventuelle Fremdkörper oder Erbrochenes entfernen).
  • Streichen Sie ihrem Tier sanft die Ohren vom Ansatz bis zur Spitze hin aus.

Bringen Sie das Tier umgehend zum nächsten Tierarzt!

nach oben
 
Erkennen von Krankheiten 
Beobachten Sie Ihr Tier, dadurch lernen Sie es kennen und können viele Krankheiten schon frühzeitig erkennen.
  • Atmungsnormalwerte
    10 – 40 /Minute (große Hunde)
    10 – 40 /Minute (kleine Hunde)
    20 – 30 /Minute (Katzen)
    50 – 60 /Minute (Kaninchen)
    100 – 150 /Minute (Meerschweinchen)
  • Pulsnormalwerte
      80 – 100 /Minute (große Hunde)
    100 – 120 /Minute (kleine Hunde)
    108 – 132 /Minute (Katzen)
    120 – 152 /Minute (Kaninchen)
    230 – 380 /Minute (Meerschweinchen)
  • Innere Normalkörpertemperatur
    38,0 – 38,5 °C (große Hunde)
    38,5 – 39,0 °C (kleine Hunde)
    38,0 – 39,3 °C (Katzen)
    39,0 – 40,8 °C (Kaninchen)
    37,5 – 39,5 °C (Meerschweinchen)

Erste Anzeichen einer Erkrankung können sein:

  • Mattigkeit
  • Mangelnder Appetit
  • Zurückziehen des Tiers
  • Zuviel oder zuwenig Wasseraufnahme
  • Veränderung in Kot- und Harnabsatz
  • Haarkleidveränderung

Oberstes Gebot ist, daß Sie ruhig bleiben, denn Aufregung und Panik helfen niemandem!

nach oben
 
Erbrechen und Durchfall 
Erbrechen und Durchfall sind häufige Erkrankungen, die harmlos aber auch lebensbedrohlich sein können. Dauert der Durchfall trotz Diätfutter (z.B. gekochter Fisch mit Reis) länger als einen Tag, sollten Sie zum Tierarzt gehen.
Bei heftigem Erbrechen ist der Tierarzt sofort aufzusuchen, wie auch bei Blut im Stuhl oder wässrigem Durchfall!

Heftiges Erbrechen und fehlender Kotabsatz können ein Hinweis auf einen Darm-verschluß sein. Ein geblähter Bauch, heftiges Erbrechen und gleichzeitige Atem-beschwerden können bei einem Hund auf Magendrehung hinweisen:
AKUTE LEBENSGEFAHR!
Bringen Sie den Hund sofort in eine Tierklinik!

nach oben
 
Atmungstrakt 
Häufige Erkrankungen sind Schnupfen, Bronchitis, Lungenentzündungen, Asthma.
Die Symptome sind:
  • Niesen, Nasen- und Augenausfluß, Husten
  • gerötete und verklebte Augen
  • Atemnot

Bei länger anhaltenden Symptomen sollten Sie den Tierarzt aufsuchen!
Achtung: verwenden Sie nie ätherische Öle!

nach oben
 
Herz 
Herzerkrankungen äußern sich oft durch verminderte Belastbarkeit, Unruhe (vor allem nachts), Husten, vermehrtes Hecheln und oftmals angestrengte Atmung.
Besprechen Sie dies umgehend mit Ihrem Tierarzt!
nach oben
 
Harntrakt 
Diese Erkrankungen betreffen die Nieren und die harnableitenden Strukturen
(Harnblase, Harnröhre).
Erste Anzeichen können vermehrtes Trinken oder vermehrter Harnabsatz sein.
(Normalwert für Trinkmenge maximal ca. 100ml/kg/Tag)
Auch fehlender Harnabsatz deutet auf eine Erkrankung hin. Es könnte sich um einen Harnröhrenverschluß durch Harnsteine handeln. Gehen Sie sofort zum Tierarzt!
nach oben
 
Vergiftungen 
Vergiftungen sind häufiger als man denkt.
Vor allem kommt es immer wieder zu Vergiftungen durch Zimmerpflanzen bei Katzen oder zu Rattengiftaufnahmen bei Hunden.
Vergiftungssymptome sind:
  • Speicheln
  • Erbrechen
  • Schwäche
  • Zittern
  • Kollaps etc.

Wenn Ihr Tier solche Symptome zeigt und Sie die Vermutung haben, daß es etwas Giftiges gefressen haben könnte, suchen Sie Ihren Tierarzt auf!

nach oben
 
Hitzeschlag 
Hitzeschlagsymptome können sein:
  • Schwäche bis Bewußtlosigkeit
  • erhöhte Hauttemperatur
  • heftige Atmung

Bringen Sie ihr Tier sofort an einen kühlen Ort (z.B. ins Haus, in den Schatten).
Kühlen Sie mit feuchten Tüchern Beine und Kopf.
Spritzen Sie das Tier niemals mit kaltem Wasser ab, legen Sie es nie in kaltes Wasser. Das kann die Situation noch verschlimmern!
Suchen Sie bei den genannten Symptomen sofort den nächsten Tierarzt auf!

Oberstes Gebot: Lassen Sie Ihr Tier niemals bei warmem Wetter im Auto zurück!

nach oben
 
Insektenstiche 
Generell kühlen Sie die Stichstelle mit kaltem Wasser oder einem Eisbeutel und APIS D30,
5 Globuli.
Allergische Reaktionen sind:
  • Apathie
  • Erbrechen
  • Atemnot
  • Zittern
  • Anschwellungen an Kopf oder anderen Körperteilen

Bei allergischer Reaktion suchen Sie sofort den Tierarzt auf!

nach oben
 
Ohren 
Symptome bei Ohrenproblemen:
  • Kopfschütteln
  • Kratzen mit den Pfoten oder Reiben der Ohren am Boden
  • Unangenehmer Geruch

Falls diese Symptome plötzlich auftreten, besteht die Gefahr, daß ein Fremdkörper ins Ohr gelangt ist. Suchen Sie in jedem Fall ihren Tierarzt auf und
verwenden Sie keine alkoholischen Reinigungsmittel!
Eine regelmäßige Ohrentoilette schützt vor entzündlichen Erkrankungen.
Fragen Sie Ihren Tierarzt danach!

nach oben
 
Augen 
Symptome bei Augenentzündungen:
  • Schwellung der Lider
  • Augenausfluß von klar bis eitrig
  • Lichtempfindlichkeit des Tiers
  • Kratzen am Auge (z.B. bei Fremdkörpern im Auge)

Reinigen Sie verklebte Augen mit sauberem, warmem Wasser und
suchen Sie Ihren Tierarzt auf!
Verwenden Sie bitte niemals ohne Absprache mit dem Tierarzt Augensalben!

nach oben
 
Verletzungen 
Zu Verletzungen zählen:
  • Wunden
  • Brüche
  • Verstauchungen

Grundsätzlich muß jede Wunde versorgt werden!

  • Bei blutenden Verletzungen versuchen Sie die Blutung mittels Tupfer und Druck zu stoppen.
  • Bei Verbrennungen bedecken Sie die Wunde mit einem feuchten Tuch.
  • Bei Verstauchungen, Prellungen oder Brüchen bewegen Sie den betroffenen Körperteil möglichst wenig. Legen Sie das Tier nicht auf die betroffene Seite.

    Therapie: ARNIKA D12, 3x täglich, oder 1 TRAUMEEL Tablette, 3x täglich

    Wenn das Tier nicht gut laufen kann, schonen Sie es am besten durch Tragen oder langsam an der Leine führen.

Suchen Sie bitte in allen oben genannten Fällen sobald wie möglich Ihren Tierarzt auf!

nach oben